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WeiƟ rezessives Paar
1,0 Lipochrom gelb intensiv

Bei den Kanarienvögel gibt es drei Gruppen.


Die Gesangskanarien,  die Farbenkanarien und die Positur.-oder  Gestaltkanarien.

Die Gesangskanarien:

Der Harzer Roller: Er ist der bekannteste unter den Gesangskanarien in Deutschland.
Zunächst wurde er in Tirol überwiegend von Bergleuten gezüchtet. Nachdem es mit dem Bergbau zu Ende ging, wanderten die Bergleute in den Harz aus und nahmen ihre Sangeskünstler mit.
In St. Andreasberg und Umgebung legte man besonderen Wert auf die Verfeinerung des Gesangs. Auf die Figur und Gefieder legte man nicht so viel wert. Überwiegend gab es Gelbe, Grüne und Gelbgescheckte. Später wurden die Gelben bevorzugt, weil sie sich besser verkaufen ließen.
Der Harzer Roller trägt seinen Geang mit geschlossenem Schnabel vor und ist sehr abwechslungsreich.
Niemals sollte man einen Harzer Roller mit einem Wasserschläger kreuzen. Der Gesang würde an Schönheit verlieren.

Der Wasserschläger: Da er überwiegend im flämischen Belgien seit mehr als 150 Jahren gezüchtet wurde, wird er auch Belgischer Wasserschäger genannt.
Der Wasserschläger ist etwas größer als der Harzer Roller, sein Gefieder ist ein helles Gelb. Die Weibchen sind etwas blasser gefärbt. Kleine Gefiederflecken sind zulässig. Schecken oder andere Farben sind nicht erlaubt.
Der Gesang des Wasserschlägers ist vielseitiger als der des Harzer Rollers aber nicht so fein. Er klingt teilweise etwas schriller, weil er seinen Gesang nicht nur mit geschlossenem Schabel vorträgt.

Der Spanische Trimbrado: Dieser Gesangskanarienvogel wurde erst 1962 als selbständige Rasse anerkannt.
Er wurde wahrscheinlich aus dem wilden Girlitz und dem Harzer Roller herausgezüchtet und stammt, wie der Name es schon sagt aus Spanien.
Es gibt Ihn außer in rotfaktorig in allen Farben. Die Melaninvögel sind die beliebtesten, weil Sie die besten Sänger sind.
Der Gesang ist nicht so vielseitig wie bei den beiden Vorgängern. Er klingt wie ein helles Glockenklingeln.
In Deutschland ist er eher selten anzutreffen.

Der American Sänger: Bei uns eher unbekannt ist der in Amerika gezüchtete Gesangskanarienvogel.
Der Gesang ist ähnlich wie beim Harzer Roller. Besonderen Wert legte man bei der Zucht auf die Farben und Haltung des Vogels.

Die  Farbenkanarien

Eine weitere große Gruppe sind die Farbenkanarien.
Zu ihnen zählen sieben verschiedene Gruppen.

 

Der Lipochromvogel: Die Lipochromvögel gliedern sich in
Gelb
Rot
Gelb ivoor und ivoor
Weiß dominant
Weiß rezessiv.
Den Lipochromvögeln fehlen sämtliche Dunkelfarbstoffe im Gefieder. Es gibt sie in leuchtenden durchgefärbten Farben, die so genannten A Vögel. (siehe Bild oben rechts) Die nicht so farbintensiven Schimmel werden als B Vögel bezeichnet. Bei der Paarung ist darauf zu achten, dass immer ein A mit einem B Vogel zusammen gebracht wird. Die Schwanzfedern und die Schwingen sind hell oder gar Weiß.
Über 30 Farbarten gibt es heute zu bestaunen.

Auch die Mosaiken, zählen zu den Lipochromvögeln. Mosaikenvögel zeigen außerhalb der Fettfarbzonen ein kreidig weißes Gefieder. Im Gegensatz zu den Kanarien mit gleichmäßiger Fettfarbflächen an Kopf, Schultern, Bürzel und Brust.
Wir unterscheiden den Typ 1 (Weibchen) und den Typ 2 (Hahn).
Der Typ 1 zeigt schmale Augenstreifen. Die Fettfarbzonen an den Schultern, am Bürzel und auf der Brust sind klein und deutllich sichtbar abgegrenzt. Das übrige Gefieder ist kreidig weiß.
Der Typ 2 unterscheidet sich vom Weibchen dadurch, dass er anstelle der Augenstreifen eine Maske hat. Die Maske ist geschlossen und deutlich abgegrenzt. Die Augen sind innerhalb der Maske. Die übrigen Fettfarbzonen sind etsas größer als bei dem Typ 1.

Die weiß rezessiven Kanarien (siehe oben links) können aus erblichen Gründen keine Fettfarbe bilden. Auf die Reinheit des Gefieders ist daher besonders zu achten.
Die Hornteile (Schnabel, Beine, Füße, Krallen) sind nicht wie bei den übrigen Lipochromvögeln fleischfarben, sondern käsig (blass).

Der Achatvogel: Besonders zeichnet sich dieser Vogel durch seine schöne Gefiederung aus. Wegen der fein gemaserten grauen Strichelung hat man ihn nach dem Edelstein Achat genannt. Mehr als 70 Farbarten sind bekannt und es gibt sie in allen Grundfarben.

Der Schwarzvogel: Dieser schöne Vogel wird auch Melaninvogel genannt. Er trägt in seinem Erbgut den dunklen Farbsteff. Besonders zeichnet er sich durch schwarzbraune Schwingen und Schwanzfedern aus. Beine, Füße, Krallen und Schnabel sind dunkel gefärbt.
Ca. 80 Farbarten sind bekannt.

Der Braunvogel: Beim Braunvogel haben sich die Schwarzen Farbstoffe durch Mutation in braune Farbstoffe umgewandelt. Bräunlich breit gestrichelt ist das Gefieder und die Schwingen wie auch die Schwanzspitzen sind dunkelbraun. Bräunlich gefärbt sollen auch  die Beine, Zehen, Krallen und Schnabel sein. Heute gibt es ca. 50 Farbarten von gelbbraun bis braunweiß.

Der Isabellvogel: Er hat Ähnlichkeit mit dem Braunvogel. Sein Gefieder ist nicht mehr Braum, sondern ein leichtes Beige. Auf dem Rücken hat er eine leichte Strichelung. Die Beine, Zehen, Krallen und Schnabel sind fleischfarben und es gibt über dreißig Farbarten.

Der Pheovogel: Er zeichnet sich durch seine roten Augen aus. Durch Mutation wurden nur noch Paeo-Melanine gebildet. Dies sind braune Pigmente, die besonder auf dem Rücken und den  Schwanzfedern abgelagert werden. Es sind etwa 17 Farbarten anerkannt und das Gefieder ist häufig sehr rau.

Der Satinetvogel: Auch er hat rote Augen, die allerdings besser zu erkennen sind als beim Phaeo. Ebenfalls ist durch Mutation die Farbe entstanden. Die Braunmelanine sind noch mehr reduziert als beim Phaeo. Satinet-Gelb bis Satinet-Weiß sind anerkannte Farbarten. 18 Farbschläge sind bekannt.

Die Gestaltkanarien.

Die Gestaltkanarien oder auch Positurkanarien genannt, sind die größte Gruppe unter den Kanarienvögeln. Es gibt ca. 30 verschiedene Rassen. Nachfolgend die Wichtigsten.

Der Berner: Beim Berner handesl es sich um eine gelattbefiederte Politurkanarienrasse aus der Schweiz. Er ist außer in rotgrundig in allen Kanariefarben einschließlich der Schecken zugelassen.

Der Border: Beim Border handelt es sich um eine glattbefiederte Rasse, die in England erzüchtet wurde. Die Hauptmerkmale sind ein gut proportionierter Körper, ein leuchtendes, seidigtes Gefieder in gleichmäßiger Ausfärbung und eine elegante Haltung. Der Border ist in allen Kanarienfarben einschließlich der Schecken, außer in Rot zugelassen, jedoch nur klassische Melaninvögel.

Der Bossu Belge: Er gehört zu den glatten kleinköpfigen Rassen und wird auch im Volksmund Arbeisvogel genannt. Es gibt ihn in allen Farben bis auf Rot. Die Haltung des Vogels soll einer >7< ändeln.

DerCrested: Dieser Vogel ist ein Haubenvogel. Ohne Haube wird er Crestbred und mit Haube Crested genannt. Er ist etwa 16 cm groß und es gibt ihn außer in Rot in allen Farben.

Die Deutsche Haube: Er nimmt eine Sonderstellung zwischen Farben- und Positurkanarien ein. Sie vereinigt die farblichen Qualitäten eines Farbenkanarienvogels mit einer rasseeigenen Haube.

Der Fife Fancy: Es ist ein kleiner ca. 11 cm großer Vogel und hat Ähnlichkeit mit dem Gloster Consort. Auch ihn gibt es außer in Rot in allen Farben.

Der Fiorino: Dieser 13 cm kleine Vogel, der in Italien gezüchtet wurde, trägt nordholländische Frisuren und es gibt ihn mit und ohne Haube. Es gibt ihn in allen Farben einschließlich der Schecken.

Der Gloster: Er ist ein kleiner nur 11 cm großer Vogel. Mit Haube wird er Corona und ohne Haube Consort genannt. Bei der Paarung ist darauf zu achten, dass nan immer einen mit und einen ohne Haube zusammensetzt, sonst sind die Jungen nicht überlebensfähig. Man spricht dann vom sogenannten Letalfaktor. Das gleiche gilt für zwei Weiße. Er ist sehr beliebt und es gibt ihn außer in in Rot in allen Farben.

Der Japan Hoso: Er ist ein Winzling unter den Kanarienvögeln und soll eine gebogene Haltung zeigen. Es gibt ihn in allen Farben außer in Rot.

Der Lancashire: Auch ihn gibt es mit und ohne Haube. Er kann bis zu 20 cm groß sein und sein gefieder ist glatt. Man nennt ihn auch den König unter den Kanarienvögeln. Ihn bibt es in Gelb oder Weiß und er stammt aus der englischen Grafschaft Lancashire.

Der Lizard: Die Beaonderheit des Lizard ist seine geschuppt wirkende Gefiederzeichnung. Das engische Wort "lizard" bedeutet Eideschse und daher auch der Name. Die Zeichnumg soll gleichförmig vom Nacken über die Brust laufen. Er zeichnt sich aus durch eine helle, einfarbige Kopfplatte. Der mit gelber Grundfarbe wird Goldlizard und der mit der blass silbrign Grundfarbe wird Silberlizard genannt. Dann gibt es noch den blauen Lizard. Er ist weißgruindig und trägt eine weiße Kopfpatte. Der Schnabel und die Beine sind dunkel.

Der Münchner: Bei dem Münchner handelt es sich um eine glattbefiederte Rasse aus Deutschland. Der Kopf ist klein, oval und leicht abgeflacht. Der Hals ist lang und schmal. Seine Haltung gleicht einer Sichel. Es gibt ihn außer in rotgrundig in allen Kanarienfarben. Die Größe ist 15 bis 16 cm.

Der Südholländer:  Das Gefieder ist seidig und liegt außerhalb der Friesuren glatt an. Er hat ein Federkörbchen auf Brust und Rücken, das in der Mitte gescheitelt ist. Der Vogel zeigt die Form einer >7<. Der Rücken und der Schwanz bilden dabei eine gerade, senkrechte Linie. Es gibt ihn in allen Kanarienfarben auch Schecken sind zugelassen. Sein nördlicher Bruder der "Nordholländer" ist etwas größer, sonst ähnelt er ihm.

Der Norwich: Beim Norwich handelt es sich um eine Positurkanarienrasse, die in der englischen Grafschaft Norwich entstand. Der Norwich ist eine kompakte Erscheinung, bei der massige Rundheit das Zuchtziel ist. Er ist in allen Kanarienfarben einschließlich der Schecken zugelassen.

Der Paduaner: Er ist eine große Fries- Kanarienrasse mit aufrechter Haltung, die in Italien entstanden ist. Er ist als Haubenvogel und als Glattkopf in allen Farben auch als Schecke zugesassen.

Der Pariser Trompeter: Er ist der älteste und mit 20 cm der größte Gestaltkanarienvogel in gerader Haltung. Kopf, Brust, Rücken und Schwanz zieren gelockte Federn und es gibt ihn außer in Rot in Gelb, Grün und als Schecke.  Einmalig sind auch die wie Korkenzieher gedrehten Krallen.

Der Raza Espanola: Beim Raza Espanola handelt es sich um eine kleine glattbefiederte Kanarienrasse, die in Spanien erzüchtet wurde. Die Hauptmermale sind die geringe Größe und die schlanke Form. Diese Rasse ist in allen Kanarienfarben einschließlich der Schecken, außer in Rot, zugelassen.

Der Scotch Fancy: Diese glattbefiederte Figurenkanarienrasse wurde in Schottland erzüchtet. Mit Ausnahme von rotgrundigen Vögeln ist der Scotch in allen Kanariefarben einschießlich der Schecken zugelassen.

Der Yorkshire: Dieser etwa 17 cm große Vogel wurde in der englischen Grafschaft yorkshire gezüchtet. Es gibt ihn in allen Farben und hat eine aufecht, stolz wirkende Haltung.



Hermann's Kanarienvögel
hermann@rampolt.de